Presseecho


MOZ am 08.01.2018
Von Stephanie Lubasch
Auf Spurensuche im ländlichen Raum
Potsdam (MOZ) Die Entwicklung des ländlichen Raumes und die Perspektiven der Landwirtschaft unter dem Motto des Themenjahres 2018 - "Brandenburg in Europa - Europa in Brandenburg": Das sind die Schwerpunkte des 13. Festivals des Umwelt- und Naturfilms, "Ökofilmtour 2018", das am Mittwoch in Potsdam eröffnet wird. "Die in diesem Jahr ausgewählten Filme", erklärte sein Schirmherr, Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger, vorab, "führen uns in die ländlichen Räume, wo sie Entwicklungsbedingungen nachspüren und nach Perspektiven für eine gute Zukunft fragen." Aufgegriffen würden dazu aktuelle Fragen zum Tierwohl, zu Artenverlust, Methoden der modernen Landwirtschaft, dem Wandel des Charakters unserer Landschaften, aber auch zu unseren Konsumgewohnheiten und Lebensstilen.
Die Festivaltournee, die am 16. Januar traditionell vom Präsidenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Barnim), Wilhelm-Günther Vahrson, eröffnet wird, führt in diesem Jahr bis zum 18. April wieder in mehr als 60 Orte. Etwa 200 ehrenamtliche Mitveranstalter werden dort aus dem Programm der nominierten 40 Fernseh- und Kinofilme und 15 Kurzfilme eine Auswahl treffen - auch für Kinder- und Jugendliche in vielen Festivalorten. Zu den Filmen wird es Gesprächsrunden geben mit Filmemachern, Politikern sowie Experten des Umwelt- und Naturschutzes ...>>>



Welt, Neues Deutschland, Süddeutsche Zeitung am 09.01.2018
dpa
Ökofilmtour widmet sich den Perspektiven der Dörfer
(dpa) Die Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum sind Schwerpunkt der 13. Ökofilmtour, die an diesem Dienstag in Potsdam startet. In Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen werden Themen wie artgerechte Tierhaltung, der Verlust vieler Tierarten und Konsumgewohnheiten der Verbraucher behandelt, wie das Umwelt- und Agrarministerium am Montag mitteilte. »Im Mittelpunkt des erfolgreichen Festivals stehen Filme, die soziale Kernfragen unserer Zeit und Zukunftsthemen miteinander verbinden«, sagte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD).
Zum Auftakt wird am Dienstagabend (19 Uhr) im Potsdamer Filmmuseum der Dokumentarfilm »Von Bananenbäumen träumen« über eine Initiative gezeigt, die die Zukunft ihres norddeutschen Dorfes in die eigenen Hände nimmt. Dazu wird im Foyer die Ausstellung »Irrweg Pestizide« des Naturschutzbundes Angermünde präsentiert. Die Festrede hält der Brandenburger Biologe Michael Succow, der 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Bis zum 18. April laufen bei der Ökofilmtour mehr als 50 Filme in rund 60 Spielorten in ganz Brandenburg, unter anderem in Schulen, Bürgerhäusern und Freizeitstätten. Das Ministerium fördert die Tour mit 50 000 Euro.



MOZ am 10.01.2018
Von Viola Petersson
Vom Höfesterben bis Handysucht
Eberswalde (MOZ) Die Golden Globes sind vergeben. In Berlin wird in Kürze der rote Teppich zum 68. Internationalen Filmfest "Berlinale" ausgerollt. Abseits des großen Showbusiness startet die brandenburgische Ökofilmtour - ohne Glamour, ohne Kommerz, aber mit spannenden Gesprächen.
Hochkarätig ist schon der Auftakt zum 13. Brandenburger Festival des Umwelt- und Naturfilms heute in Potsdam. Zur Eröffnung der Ökofilmtour 2018 wird Professor Michael Succow erwartet. Der Träger des Alternativen Nobelpreises hält die Festrede. Gleichzeitig ist gewissermaßen als Ouvertüre zum Filmfest ein Porträt über den Landschaftsökologen und Biologen, der aus dem Oderbruch stammt, zu sehen. "Typisch! Michael Succow - Weltverbesserer aus Leidenschaft", so der Titel der Dokumentation von Dieter Schumann. Der 28-minütige Streifen, 2016 für den NDR produziert, ist damit gleichsam der erste Beitrag der "Konkurrenz".
Der eigentliche Start zur Tour erfolgt wenige Tage später: am 16. Januar in Eberswalde. Die Barnimer Kreisstadt ist mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) wie in den vergangenen Jahren Gastgeber der Eröffnung und der ersten Etappe. Von hieraus geht das Filmfest auf Tour, macht bis Mitte April an etwa 60 Orten in Brandenburg Station, so Festivalleiter Ernst-Alfred Müller. Darunter etwa auch in Joachimsthal, Chorin und Brodowin. Zu sehen sind dabei 40 Lang- und 15 Kurzfilme. ...>>>



MAZ am 09.01.2018
Von Volker Oelschläger
Von Bananenbäumen träumen
Potsdam (MAZ) Stjepan Vokic rettete das von Wilderern angeschossene Storchenweibchen vor dem sicheren Tod. Der pensionierte Hausmeister nahm den flugunfähigen Vogel bei sich auf und pflegte ihn aufopferungsvoll. Aus dieser 27 Jahre zurück liegenden Episode entstand eine Freundschaft fürs Leben. Immer im Herbst, wenn Malenas Partner Klepetan in den Süden fliegt, zieht das Weibchen in Stepans Haus. Der Dokumentarfilm „Der alte Mann und der Storch“ läuft im Programm der 13. Ökofilmtour, die am Mittwoch im Filmmuseum eröffnet wird.
Mit mehr als 60 Orten und einer Laufzeit von mehr als drei Monaten ist die Ökofilmtour das bundesweit größte Festival des Natur- und Umweltfilms. Schwerpunkte des 13. Festivals sind die Entwicklung des ländlichen Raums und die Perspektiven der Landwirtschaft unter dem Motto des Themenjahres 2018 „Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“. Filme wie „Geliebter Mistjob. Die neue Lust auf Landwirtschaft“ über Hanne und Johannes Erz, zwei Absolventen der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, berichten von angehenden Biobauern....>>>



MOZ am 18.01.2018
Von Viola Petersson
Anstiftung zum Träumen
Eberswalde (MOZ) Die 13. Ökofilmtour ist gestartet. Am Dienstag gab es mit der langen Filmnacht und den ersten vier Wettbewerbsbeiträgen den Auftakt. Das Festival macht noch bis Freitag an der Hochschule HNE Station. Dann geht es weiter nach Chorin.
Landwirtschaftliche Betriebe gehen ein, Höfe sterben. Viele Bewohner haben bereits das Dorf verlassen, vor allem die Jugend zieht es weg, in die größeren Städte. Jetzt soll auch noch die Schule im Ort geschlossen werden. Das Dorf macht mobil. Nein, die Rede ist nicht von einer Gemeinde in Ostbrandenburg. Es geht um ein Dorf in der Metropolregion Hamburg, um Oberndorf (Landkreis Cuxhaven). Aber immerhin: Oberndorf hat noch ein Kino.
"Wo ein Kino ist, werden die Menschen angestiftet zu träumen", sagt Regisseurin Antje Hubert, die mit ihrer Dokumentation "Von Bananenbäumen träumen" sozusagen den Beweis antritt. Die Oberndorfer wollen sich mit dem drohenden Niedergang nicht abfinden. Sie gründen eine Bürgeraktiengesellschaft, ein absolutes Novum für den Landkreis, und entwickeln mit einem Berliner Projektteam eine kühne, exotisch anmutende Geschäftsidee: Mit Hilfe der Gülle wollen sie eine Fischzucht für afrikanische Welse auf- sowie Bananen anbauen. Ein kleines Dorf also mit großen Plänen....>>>



MOZ am 07.02.2018
Von Thomas Baake
Von Ökofilmtour bis Arbeitseinsatz
Brandenburg (MOZ) Der Grüne Kalender des Naturschutzzentrums Krugpark bietet Interessierten in den nächsten Tagen wieder ein breit gefächertes Angebot. Los geht es am heutigen Mittwoch, 7. Februar, mit einem Seniorennachmittag ab 14.30 Uhr im Krugpark. Bei einer gemütlichen Kaffeerunde darf mit Hans-Jörg Krämer über Eugen Roth erzählt werden. Am selben Tag kommen auch die Kinder der ersten Klassen in der Umweltpyramide auf ihre Bildungskosten. Die Ökofilmtour macht um 14.30 Uhr mit dem Film "Die Tricks des Eichelhähers" Station. Der Film dauert 45 Minuten. Die Fachgruppe Entomologie (Insektenkunde) trifft sich am Freitag, 9. Februar, in der Bäckerstraße 14. Referent Klaus Liebenow berichtet ab 18.30 Uhr über den Ambrosiakäfer. Last but not least können Interessierte am Samstag, 10. Februar, ab 9.30 Uhr beim Arbeitseinsatz des NABU teilnehmen. Treffpunkt ist die NABU-Station. Dort sollen landschaftspflegerische Maßnahmen bis ca. 12.30 Uhr durchgeführt werden ....>>>



Bernau Live am 10.02.2018
Tag des Naturfilms – Ökofilmtour im Kulturbahnhof Biesenthal
Die Ökofilmtour begeistert ihre Zuschauer mit ausgewählten, engagierten Filmen zu Natur- & Umweltthemen. Nach den Vorführungen können die Besucher wie immer mit Experten ins Gespräch kommen – Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden....>>>



MAZ am 12.02.2018
Von Norbert Stein
Die Ökofilmtour kommt nach Strodehne
Strodehne (MAZ) Das 13. Festival des Umwelt- und Naturfilms ist erfolgreich gestartet. Die Ökofilmtour macht auch in diesem Jahr wieder im Havelland Station, zum siebten Mal am 15. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte „Stadt Berlin“ in Strodehne. Der Abend beginnt mit dem Vorfilm „Good Day Sushine“. Der Kurzfilm zeigt mit ironischer Härte eine Version technikgläubiger Zukunft, die sich nicht mit der Kulturlandschaft verbinden will. Der Beitrag zeigt ein Ehepaar beim Frühstück. Um den Tisch summt eine künstliche Biene, weil alle natürlichen Insekten schon ausgestorben sind ....>>>



MOZ am 14.02.2018
Von Nadja Voigt
Fachgespräche inklusive
Reichenow (MOZ) Die Ökofilmtour macht auch in diesem Jahr wieder Station in Reichenow. Das hat Thomas Winkelkotte mitgeteilt. Die ersten beiden Termine finden am 23. und 24. Februar um 18 Uhr im Gemeindehaus Reichenow, Schäferei 16a, statt. Organisiert werden sie vom Verein MöHRe. Am Freitag steht folgender Film auf dem Programm: "Das System Milch - Die Wahrheit über die Milch-Industrie".
"Milch ist für uns vor allem eins: gesund, natürlich und nährreich. Genau das macht sie für den Markt so unglaublich attraktiv. Aber ist sie das wirklich? Um das kritisch zu beleuchten, trifft der renommierte Südtiroler Dokumentarist Andreas Pichler Bauern, Molkereivorstände, Politiker, Lobbyisten, NGO's und Wissenschaftler. Ein Blick hinter die Kulissen auf Nutzen und Folgen eines weltweiten Milliardengeschäfts. Egal ob in Europa, Asien oder Afrika - Milch steht sinnbildlich für das auf Wachstum getrimmte Modell globaler Lebensmittelproduktion. Die Industrialisierung der Natur geschieht auf Kosten der Umwelt, der Tiere, der Bauern und unserer Gesundheit. Der sehenswerte Film zeigt, dass es auch Alternativen gibt", heißt es zum Programm. Zu Gast ist die junge Bäuerin Anja Hradetzky aus Stolzenhagen vom Hof Stolze Kuh. Über sie wird ein kurzes Filmportrait gezeigt, mit anschließendem Filmgespräch, wie Thomas Winkelkotte, der das Gespräch führen wird, berichtet ....>>>



PNN am 16.02.2018
Von Astrid Priebs-Tröger
Einkommen ohne Bedingung
Im Film "Free Lunch Society" geht es um bedingungsloses Grundeinkommen. Im Filmmuseum sorgte das für Diskussionen.
Potsdam - Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Bedingungsloses Grundeinkommen! Denn wenn Einkommen und Arbeit voneinander getrennt sind, bedeutet das die Freiheit, nur noch das zu tun, was man wirklich will. Seit fast siebzig Jahren ist diese Grundeinkommens-Idee in der Welt, wie man im neuen Dokumentarfilm „Free Lunch Society“ von Christian Tod an vielen historischen und gegenwärtigen Beispielen aus den USA, Europa und Afrika erfährt.
Die Idee an sich ist gut. Das bezweifelte auch keiner der Anwesenden im Filmmuseum, in dem am Mittwoch im Rahmen der 13. Ökofilmtour der Film gezeigt wurde. Mit dem Thema „Grundeinkommen“ beschäftige sich das Festival schon lange, sagte dessen Leiter Ernst-Alfred Müller zu Beginn der einstündigen Filmdiskussion. Doch bisher habe es qualitativ keiner der bisher eingereichten Filme ins Festivalprogramm geschafft ....>>>




Wildes Deutschland