La Buena Vida

Im Rahmen der Ökofilmgespräche wird am Mittwoch, den 14. September 2016 um 19 Uhr der Film La Buena Vida gezeigt:

Die Wälder im Norden Kolumbiens geben den Menschen alles, was sie zum Leben brauchen. Doch die Lebensgrundlage des Wayúu-Volkes wird durch den wachsenden Tagebau zerstört, wo Steinkohle billig auch für unseren Energiehunger abgebaut wird. „Das bessere Leben“ heißt dort gewaltsame Vertreibung.

Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam



 



Eisbärensommer

Im Rahmen der Ökofilmgespräche wird am Samstag, den 23. Juli 2016 um 18 Uhr der Film Eisbärensommer gezeigt:

Was macht eigentlich der Eisbär im Sommer? Wo lebt er, wenn es kein Eis gibt? Der Film begleitet Eisbären der Hudson Bay in der Zeit des Überflusses für alle Bewohner der Arktis.

Haus der Naturpflege
Sommerfest
Dr. Max Kienitz Weg 2, 16259 Bad Freienwalde



 



Seeadler - Der Vogel Phönix

Im Rahmen der Ökofilmgespräche wird am Donnerstag, den 2. Juni 2016 um 18 Uhr der Film Seeadler - Der Vogel Phönix gezeigt:

Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Er ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen. Aber auch bei uns in Deutschland sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt ...
Der Dokumentarfilm präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist und zeigt spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. Bei uns in Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Die Kamera begleitet die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Und wieder einmal profitiert der Adler vom Erfolg der Mitgeschöpfe in seinem Lebensraum.
Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger, haben in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler gebrütet, wie heute, und die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Nur eines fehlt dem Seeadler: eine Wildnis, in der sich auch die großen Tiere entfalten können, in der Herden von Huftieren und Räuber wie Wolf und Bär wieder heimisch sind. Dann kann der „Vogel Phönix“ die Großtiere begleiten und darauf warten, dass etwas für ihn abfällt und ist nicht mehr so sehr auf uns Menschen angewiesen. Die Rückkehr des Seeadlers ist ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes. Nun sollten wir in seinem Reich etwas mehr Wildnis wagen.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Ornithologen Manfred Pohl (NABU)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Haus der Natur
Reimar-Gilsenbach-Saal
Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Eintritt frei – Spenden erwünscht



 



Abschlussveranstaltung Ökofilmtour 2016


Das 11. Festival des Umwelt- und Naturfilms fand am 12. April 2016 mit der Preisverleihung im Hans Otto Theater Potsdam seinen festlichen Abschluss. Dank des Einsatzes vieler Förderer, Unterstützer und ehrenamtlicher Helfer konnte die Ökofilmtour 2016 zuvor als das „längste Festival Deutschlands“ (RBB) mit 39 Dokumentar- und 13 Kurzfilmen durch das Land Brandenburg touren und in etwa 200 Veranstaltungen an 60 Festivalorten ca. 10 000 Zuschauer, davon ungefähr die Hälfte Kinder und Jugendliche, erreichen und ihnen die Idee des Festivals nahe bringen. Gerade die anregenden Diskussionen mit Filmemachern, Experten im Umwelt- und Naturschutz sowie Politikern im Anschluss an die Filmvorführungen werden nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Im Mittelpunkt der festlichen Abschlussveranstaltung stand die Preisverleihung für die von der Jury ausgewählten Filme.
Das stellvertretende Grußwort des Schirmherrn hielt Herr Dirk Ilgenstein (Präsident des Landesamtes für Umwelt).

Juryrednerin: Dr. Monika Griefahn | Co-Vorsitzende der Right Livelihood Award Foundation („Alternativer Nobelpreis„)

Preisverleihung:
Michael Beier | Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung
Cordine Lippert | Projektleiterin Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam
Prof. Dr. Harald Kächele | Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V.
Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe | Geschäftsführer der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Stefanie Schulze | Pressesprecherin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Sprecherin der Jury ist wieder die Umwelt- und Kulturpolitikerin Dr. Monika Griefahn.

Die musikalische Begleitung der Veranstaltung unterstrich die Band ?Shmaltz! - ein Konzert mit Klesmer, Groove und Herzblut.

Moderation: Hellmuth Henneberg



Die Preise des Festivals Ökofilmtour 2016


>>... Unsere Jury 2016
>>... Jurybegründung Ökofilmtour 2016



Grußwort: Dirk Ilgenstein (Präsident des Landesamtes für Umwelt)



Zukunftsfilmpreis
dotiert mit 5.000 Euro von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Das Achental – auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft
Autor/Regie: Lorenz Knauer
Kamera: Marcus Marschall, Ralf Hahmann
Sprecher: Elmar Wepper
Schnitt: Caroline Meier
Produktion: Johannes Pechtold, Reihe „Unter unserem Himmel“
Bayerischer Rundfunk 2014



Zukunftsfilmpreis für "Das Achental": Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Lorenz Knauer (Autor), Stefanie Schulze (Pressesprecherin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde)



Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm
dotiert mit 5.000 Euro von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Amerikas Naturwunder – das Abenteuer
Autor: Heiko De Groot
Kamera: Uwe Anders, Oliver Goetzl, Jan Haft u. a.
Schnitt: Karen Tonne
Musik: Oliver Heuss, Siggi Müller, Jörg Magnus Pfeil
Redaktion: Monika Schäfer (NDR/ARTE), Wolf Lengwenus (NDR-Naturfilm)
Produktion: Studio Hamburg Doclights GmbH, Jörn Röver, für NDR Naturfilm 2015



Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm "Amerikas Naturwunder das Abenteuer": Heiko De Groot (Autor), Bernhard Schmidt-Ruhe (Geschäftsführer Stiftung NaturSchutzFonds)



Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung
verliehen durch die Deutsche Umwelthilfe e.V.
Die Lüge vom Netzausbau - Stromtrassen für die Kohlewirtschaft
Autoren/Regie: Stephan Stuchlik, Lisa Rauschberger, Kim Otto
Kamera: Detlef Hohlmann, Hans Peter Wietbrock
Schnitt: Tim Gohle
Produktion: WDR-Redaktion „Monitor“, 2014



Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung
verliehen durch die Deutsche Umwelthilfe e.V.
Schlank durch Schokolade?
Autoren/ Regie: Diana Löbl, Peter Onnecken
Kamera: Jean-Marc Junge
Schnitt: Karim Aberkane
Leitung: Volker Angres
Produktion: ZDF-Redaktion „planet e“, 2015, k22 Film & Entertainment, Wolfram Giese



Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste jounalistische Leistung "Schlank durch Schokolade?": Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Steffen Bayer(Stellv.des Redaktionsleiters Planet e) , Wolfram Giese (Produzent), Prof. Dr. Harald Kächele (Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe)



Bester Kinder- und Jugendfilm
dotiert mit 5.000 Euro von der Heinz Sielmann Stiftung
Triumph der Tomate
Autorin: Maria Magdalena Koller
Kamera: Harald Staudach
Schnitt: Michou Hutter & David W. Bruckner
Musik: Roman Kariolu & Johannes Ratheiser
Produktion: Andreas Kamm, MR Film 2014 für ORF



Lobende Erwähnung der Jury
Land am Wasser

Autor: Tom Lemke
Kamera: Mathias Schulze
Schnitt: René Jakob
Musik: Falk Zenker
Produktion: Thomas Jeschner, Sunday Filmproductions GmbH, 2015



Publikumspreis der Ökofilmtour 2016
La Buena Vida - Das gute Leben
Autoren: Jens Schanze
Kamera: Börres Weiffenbach
Darsteller, Sprecher: Jairo Fuentes, Henris Ureche u. a.
Schnitt: Bernd Euscher
Musik: Victor Moser, Rainer Bartesch
Produktion: Mascha Film GbR, Soap factory für ZDF, 3Sat 2013 - 2014



Bester Kinder- und Jugendfilm "Triumph der Tomate" : Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Maria Magdalena Koller (Autorin), Michael Beier ( Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung)



Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung
dotiert mit 5.000 Euro vom Klimabündnis der Landeshauptstadt Potsdam
AlieNation
Autoren und Animation: Laura Lehmus, Dirk Böll
Animation: Aike Arndt, Anna Blaszczyk, Jan Goldfuß u. a.
Produktion: Larry Cooper Production Company
Verleih: aug & ohr medien Berlin, 2014



Preis der Stadt Potsdam - für die beste künstlerische Leistung "AlieNation": Laura Lehmus (Autorin), Cordine Lippe ( Projektleiterin Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam)



Lobende Erwähnung der Jury "Land am Wasser": Tom Lemke (Autor), Hellmuth Henneberg (Moderator)



Publikumspreis "La Buena Vida - Das gute Leben": Börres Weiffenbach (Kameramann), Helge Haack (Kameraassistent)





Impressionen der Musikgruppe Shmaltz





Die Ökofilmtour startete am 12. Januar in Potsdam

Lassen Sie Ihre Heizung auch während Ihrer Abwesenheit laufen, obwohl die Anzeichen eines Klimawandels immer bedrohlicher werden? Oder gehören Sie zu den Skeptikern gegenüber diesen Nachrichten? Verzichten Sie auf Ihr Rindersteak, nur weil die Massentierhaltung so manch ekelerregendes Bild produziert? Würden Sie einen frierenden Fremden in Ihre warme Wohnung lassen, wenn gerade der neuste „Tatort“ läuft?

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich das 11. Brandenburger Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour 2016, das am 12. Januar 2016 um 19 Uhr im Potsdamer Filmmuseum durch die Staatssekretärin im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Dr. Carolin Schilde, eröffnet wird und das wiederum unter der Schirmherrschaft des zuständigen Ministers Jörg Vogelsänger steht.

Der Kinofilm „Magie der Moore“ läuft als Auftakt der Ökofilmtour 2016, ein Dokumentarfilm von Jan Haft, Deutschland 2015, 100 Minuten lang und produziert durch die Nautilusfilm GmbH und den Bayerischen Rundfunk.

Im Zusammenhang mit der Klimakonferenz in Paris spielt die Dekarbonisierung eine gravierende Rolle, um weltweit das Klima zu erhalten. Selten wird dabei an Moore gedacht, die in diesem Film die Hauptrolle spielen. Fünf Jahre lang wurde an 80 Orten in Deutschland, Finnland, Tschechien, Slowakei, Schweden, Dänemark und Norwegen gedreht. Moore speichern auf ca. drei Prozent der Erdoberfläche in ihrem Torf mehr Kohlenstoff als die tropischen Regenwälder, die Nadelwälder der Taiga und alle Wälder der Erde zusammen.
Zerstört man sie, fehlt künftig nicht nur dieser Klimaspeicher, sondern werden auch die über Jahrtausende gebundenen Treibhausgase freigesetzt. Durch die Urbarmachung der Moore, aber auch durch den Torfabbau für Blumenkästen wächst die Bedrohung für zahlreiche Pflanzen- oder Tierarten oder diese drohen gar unwiederbringlich zu verschwinden.
„Magie der Moore“ schärft mit seinen eindrucksvollen Bildern das Bewusstsein, sich unbedingt für diese Pflanzen, Tiere und Lebensformen einzusetzen. Moore zu erhalten und zu vernässen, ist fester Bestandteil auch der Klimastrategie Brandenburgs.
Seine Botschaft, die Moore als CO2- und Wasserspeicher weltweit zu bewahren, zeigt Jan Haft, einer der berühmtesten deutschen Tierfilmer, durch die Vielfalt der Natur ganz in unserer Nähe und emotional als ein großes Meisterwerk.

Anschließendes Filmgespräch:
Jan Haft | Regie, Drehbuch, Schnitt
Melanie Haft | Produktion, Produktionsleitung
Dr. Holger Rößling | EU-Life Projekt „Kalkmoore“ des NaturSchutzFonds Brandenburg
Prof. Dr. Michael Succow | Ökologe, Moor-Experte, Träger des Alternativen Nobelpreises
Moderation:
Ernst-Alfred Müller | FÖN e.V., Leiter der Ökofilmtour


Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1A, 14467 Potsdam
0331-271810
Eintritt: 3,00 €



Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour
FÖN Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e.V.
Haus der Natur , Lindenstraße 34 , 14467 Potsdam
 



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