Spremberger diskutieren Umweltfilme
Spremberg
Zwar ist die Ökofilmtour schon durch im Spremberger Spree-Kino, doch Theaterleiter Detlef Zindler kann, dank seiner Kontakte, die Natur- und Umweltfilme noch ordern und zeigen. 

"Bis das Festival am 22. April vorbei ist", sagt Zindler. Die Ökofilmtour mit insgesamt 40 Spiel- und Dokumentarfilmen, Wissenschaftsmagazinen und einem Doppel-Paket an Kurzfilmen hat in Spremberg ihre Wirkung nicht verfehlt. Davon ist Theaterleiter Detlef Zindler überzeugt. Auch wenn er bis zum 20. März nur eine Auswahl habe zeigen können. "Die Resonanz war wesentlich größer, als im vergangen Jahr, obwohl diesmal keine Schulklassen dabei waren", sagt er. Es habe interessante Diskussionen gegeben, vor allem zu den Streifen "Alles Schrott" und "Biospritlüge". Da Dr. Dietmar Woidke (SPD) kurzfristig als Diskussionspartner absagen musste, habe der SPD-Stadtverordnete Benny Blatz seinen Part übernommen "und das hat er gut gemacht", sagt Zindler. "Nach dem Filmen ist sofort eine Diskussion losgegangen. Erst 23.15 Uhr war Schluss." Auch wenn es "sehr speziell" gewesen sei, der Film "Bienen in Gefahr" habe zahlreiche Imker angelockt, die mit dem Bienensachverständigen Holger Ackermann sehr fachlich diskutiert hätten. Besonders bewegend sei gewesen, als ein Imker aus Terpe vom unerklärlichen Tod seiner Bienen erzählte. Er wolle sie nun untersuchen lassen.

Ein spezielles Schul- und Sonderprogramm mit 15 Filmen könne Zindler noch bis zum Ende der Ökofilmtour am 22. April anbieten. Freilich seien auch alle anderen internationalen Wettbewerbsfilme verfügbar. Schulen, Vereine oder andere Gruppen können sich unter der Telefonnummer 03563 2432 anmelden und sich detailliert zum Programm informieren lassen.


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Lausitzer Rundschau 27.03.2010
MAZ 16.04.2010